Um was geht es?

Lernwerkstätten sind eine Möglichkeit, um gesellschaftspolitisches Engagement von jungen Menschen in ihrem Lebensumfeld mit fachlichem Lernen im Unterricht zu verbinden. Service-Learning ist ein Ansatz, mit dem ‚Lernen durch Verantwortung‘ stattfindet. Das Projekt „Transformatives Lernen durch soziales Engagement“ entwickelt Lernwerkstätten mit außerschulischen Projekt-partner*innen, die modular in den schulischen Fachunterricht integriert werden können.

Themenfelder sind beispielsweise

  • Ressourcenschonen im Repaircafé
  • Gemeinschaftsprojekt interkultureller Stadtgarten
  • Solidarisches Wirtschaften in der Landwirtschaft

Wer mit wem?

Außerschulische Bildungseinrichtungen werden darin unterstützt gesellschaftspolitischen Fragen anwendungsorientiert und im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und eines transformativen Lernens nachzugehen.

Soziale Innovationsakteure erhalten durch das Engagement der jungen Menschen direkt Unterstützung für ihre Nachhaltigkeitsprojekte.

Schüler*innen erhalten Anregungen über Beteiligungsmöglichkeiten in Feldern sozial-ökologischer Innovationen und werden dabei pädagogisch begleitet. Sie sollen über diesen Weg Schlüsselkompetenzen entwickeln, um eigenständig gesellschaftliche Herausforderungen im lokalen Kontext zu erforschen und zu gestalten.

Ablauf und Bausteine

  • Pilotierung: Mit allen Projektbeteiligten wird in einem Design-Thinking Workshop ein didaktisches Konzept für die Lernwerkstätten entworfen.
  • Erprobung & Evaluation: Die Durchführung und wissenschaftliche Begleitung der Lernwerk-stätten im Format des ‚Service Learning‘ findet an vier unterschiedlichen Schulen in verschie-denen Bundesländern statt.
  • Vernetzung & Verbreitung:
    • Vorträge und Publikationen (Handbuch) für Multiplikator*innen
    • Workshops mit Multiplikator*innen der Umweltbildung und BNE
    • Hintergrundpapier mit theoretisch und praktisch generierten Erkenntnissen & Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung von transformativen Lernansätzen
    • Aufbau einer professionellen ‚Community of Practice‘ für den weiteren Austausch